Angaben zur Person 05 /2017

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Titus Simon, Jahrgang 1954, verheiratet, drei erwachsene Kinder, ein Enkel. Prof. Dr.; studierte – überwiegend berufsbegleitend – Rechtswissenschaften, Sozialarbeit, Pädagogik und Journalistik. Arbeitete zwischen 1975 und 1992 mit jugendlichen Gewalttätern, in der Obdach- und Wohnungslosenhilfe und beim NABU Baden-Württemberg. Er hatte zwischen 1992 und 1996 die Professur „Jugend und Gewalt“ an der FH Wiesbaden inne und wurde 1996 auf die Professor für Jugendarbeit und Jugendhilfeplanung an der Hochschule Magdeburg-Stendal berufen. Mittlerweile in Pension, arbeitet freiberuflich und als Schriftsteller.

Neuere Buchveröffentlichungen:

T. Simon, Einführung in die Jugendhilfeplanung, 8. überarbeitete und aktualisierte Auflage 2015

Bartelheimer / Milke / Simon / Wolff, Eltern und Rechtsextremismus, Halle 2016

R. Kaiser / T. Simon, Kinder- und Jugendhilferecht Baden-Württemberg. Kommentar, 2. aktualisierte und überarbeitete Auflage, Wiesbaden 2016

Im März 2013 erschien sein viel beachteter Roman „Hundsgeschrei“ im Silberburg Verlag Tübingen. Dieser beschreibt die abenteuerliche Rückkehr eines nach Riga deportierten Hohenloher Juden in seine alte Heimat, in der er in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg neue Enttäuschungen erlebt.
Zweitauflage: 2017.

Mit „Kirmeskind“ erschien Ende 2014 – ebenfalls im Silberburg Verlag Tübingen – der Nachfolgeband, ein Roman zwischen „Bebop und Beatles“. Im Mittelpunkt steht das uneheliche Kind einer Schaustellerin und eines farbigen Besatzungssoldaten, der es in den 1950er und 1960er Jahren schwer hat, gegen Vorurteile und Benachteiligungen zu bestehen.